Verzaubert durch Klang und Musik

Es gibt ein Zauberelixier, welches den Menschen eingeflößt wird, um sie auf höhere Ebenen zu führen. Dieses Zauberelixier besteht aus Tönen und Klang.

Musik hat seit Jahrtausenden die Menschheit beeinflusst.
Auch Einstein erforschte in der Vorkriegszeit die Wirkung der Musik. Bewusst hat man ihn aus dieser Tätigkeit verdrängt. Statt Einstein erschien dann Militärmusik und Krieg. Musik wurde  schon immer für einleitende Zwecke verwendet. In allen nur möglichen Bereichen verwendet man sie als Stimulation für den gewählten Zweck. Stellen Sie sich jetzt einen Film vor, ohne Musik und ohne psychoakustische Hilfsmittel. Wenig Spannung, wenig Romanze, wenig Nervenkitzel ? Drehen sie einmal den Ton ab, an Ihrem Fernseher, was bleibt dann noch?
Sie werden erleben, wie stark die Wirkung von Musik und Klang ist.
Genau so stark ist sie auch für heilsame, psychisch, seelische Zwecke verwendbar.

In den Jahrtausende alten Veden, (Wissen indischen Kulturgutes) ist Musik das      Balsam der Seele, Werkzeug der Schöpfung, Veränderung und Erlösung, Befreiung und Zerstörung. Das ursprüngliche Wissen der Veden beinhaltet nahezu alle Lebensbereiche: Gesundheit, (Yoga), (Aryurveda), Musik, Wissenschaft, Politik, die eine   geistige Bildung in Verbindung mit der Natur und Spiritualität sind.
Fast alle tiefenpsychologischen Ansätze finden in den alten Veden ihren Ursprung. Die Entspannungsmethoden, heute unter vielfältigen Namen bekannt, sind meistens auch ein Teilbereich der Vedas und ein Teilbereich des Yogas.
Autogenes Training, suggestive Tiefenentspannung oder Muskelentspannung sind im Yoga enthalten.

Es ist eine Freude wie wir hier im Westen mit diesem ursprünglich, naturverankerten Wissen kreativ sind. Seit einigen Jahrzehnten findet das Wissen der Wirkungen von Mantren und vedischer Musik mehr und mehr Anklang.

Amerikanische Studien zeigen, wie verschiedene Musikstiele auf Pflanzen einwirken. Bei traditioneller indischer Musik setzten die Pflanzen alles daran, mit aller Kraft ihrer Entfaltung um die Lautsprecher, die man dort aufgestellt hatte, herumzuwachsen. Annähernd vergleichbar, jedoch schwächer in ihrer Wirkung, war die Musik von Johann Sebastian Bach.

Die Wissenschaft zeigt des weiteren, dass das erste sich bildende funktionsfähige Wahrnehmungsorgan im Menschlichen Körper das Ohr ist und das ein Baby bereits im Mutterleib auf Töne und Stimmen reagiert. Und so sind die Klänge und Stimmen der Mutter und des Vaters wie die erste Musik für das Kind. Durch das Bestreben des Nachahmens und Wiederholens, lernt es die Sprache. Es erfährt damit die ersten Intervalle wohl geformter Töne seiner eigenen Stimme als Abbild von seiner Um- gebung. Wenn ein Kind in Bayern geboren ist, hat es eine andere Melodie als wenn es in Köln geboren worden wäre. In Japan hat die Sprache einen anderen Klang und Rhythmik als in Deutschland.  So ist auch in einem weiten Klangraum, in jeder Sprache, Rhythmik und  Melodie, ein Abbild von dem, was diesen Klangraum kosmisch durch seine Planeten umgibt.

Die Vorstellung, das die Himmelskörper Töne hervorbringen, ist seit Alters her     bekannt. Es gibt sie in allen Kulturen der Menschheit über Jahrtausende hinweg. Ebenso ist die charakterliche Kenntnis der Astrologie ein Abbild dieser            Schwingungen. Diese sind Kräfte Schwingungen, Vibrationen und Töne, die kosmisch auch auf die Gewässer unseres  Körpers  einwirken und so unsere Psyche beeinflussen.
Die Wirkungen von Sonne und Mond lassen sich sogar in einem Glas Wasser   wissenschaftlich nachweisen. Es ist allgemein bekannt, dass die Gezeiten von Ebbe und Flut durch den Mond beeinflusst sind. Die Natur des Klangs ist unserem Mikrokosmos und unseren inneren Rhythmen  durch die Zeit einprogrammiert. Aus der Zeit des   Hellenismus z. B. gibt es eine Planetenleiter auf der jedem Ton ein Planet zugeordnet ist. Durch die Gesetze der Obertonreihe und dem Oktavgesetz ist es möglich das gesamte Sonnensystem in den Hörbereich zu transponieren. Die moderne harmonikale Grundlagenforschung und Atomharmonik hat diese Gesetze praktisch überall nach- gewiesen. Diese Gesetze der Obertonreihe der Dur Tonleiter und der harmonikalen Ausdehnung gelten im ganzen Universum und das für alle Schwingungen, bis in die Atome und deren Spins hinein.
Aus diesem Wissen wird uns bewusst, welche Einwirkungen von Klang, Tönen,   Mantras und Musik auf unseren Körper und unsere Psyche stattfinden.

Musik ist schöpferische Tiefensuggestion.

Wir sind sehr froh darüber, dass die Wissenschaft die Naturgesetze erklärt.          
Für die Zukunft der psychosozialen Wirkung von Klang-, Mantra und Musiktherapie sowie  Musikproduktion und deren Entwicklung, wünscht das Sangita-Team, dass dieses ursprünglich, natürliche und spirituelle Wissen im therapeutischen Bereich mehr Einklang findet.